Finanzamt Oranienburg

Zentrale Zuständigkeit des Finanzamts Oranienburg für ausländische Unternehmer und Arbeitnehmer

Wir über uns

Geschichte des Finanzamtes Oranienburg

Finanzamt Oranienburg

Neustart nach der Wende

Durch Beschluss des Ministerrats der ehemaligen DDR wurden zum 1. Juli 1990 die Finanzämter gebildet, darunter auch das Finanzamt  Oranienburg. Der Finanzamtsbezirk war mit dem damaligen Landkreis Oranienburg identisch. Im Zuge der Kreisgebietsreform von 1996 wurde er auf das Gebiet des neu gebildeten Kreises Oberhavel erweitert.

Zum Zeitpunkt seiner Gründung am 1. Juli 1990 war das Finanzamt mit 47 Dienstkräften in zwei hölzernen Behelfsbauten der Abteilung Finanzen des Rates des Kreises Oranienburg an der damaligen Otto-Nuschke-Straße (heute Lehnitzstraße) untergebracht. Vordringliche Aufgabe war zunächst die Schaffung der personellen und materiellen Voraussetzungen für die sofortige Übernahme des Umsatzsteuerrechts, der Regelungen auf dem Gebiet der Verbrauchssteuern, der Gewinnermittlungsvorschriften und verfahrensrechtlicher Regelungen ab dem 1. Juli 1990 und des Steuerrechts für alle weiteren Steuerarten zum 1. Januar 1991. Am 1. Januar 1991 verfügte das Finanzamt bereits über 77 Dienstkräfte, am 1. Januar 1992 war der Personalbestand auf 130 angewachsen, ein Jahr darauf wurden bereits 162 Dienstkräfte gezählt.

Umzug in das "T-Gebäude" am Heinrich-Grüber-Platz

Im Frühjahr 1992 konnte das Finanzamt neu hergerichtete Räume im sogenannten T-Gebäude am Heinrich-Grüber-Platz 3 beziehen. Hierdurch wurde es möglich, die bis dahin provisorische Unterbringung der publikumsintensiven Lohnsteuerstelle in aufeinanderfolgend drei verschiedenen Nebenstellen aufzugeben. Steuerfahndungsstelle sowie Straf- und Bußgeldsachenstelle verblieben allerdings auch weiter in einer Außenstelle.

Vergrößerung nach der Kreisgebietsreform

Infolge der durch die Kreisgebietsreform bedingten Erweiterung des Finanzamtsbezirks im Jahre 1996 wuchs die Zahl der Dienstkräfte zum 1. Januar 1997 auf 286 an. Die durch den starken Personalzuwachs im T-Gebäude eintretende Raumnot konnte ab Februar 1998 dadurch entspannt werden, dass ein Teil der Dienststellen auf dem benachbarten Gelände des damaligen Polizeipräsidiums Oranienburg untergebracht wurde, wo zunächst 200, später 350 Quadratmeter Bürofläche dem Finanzamt zur Verfügung gestellt wurden. Im Januar 1999 kamen einige Räume in dem kleineren Gebäude am Heinrich-Grüber-Platz 1 hinzu.

Übernahme bundesweiter Sonderzuständigkeiten

Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2002 wurde dem Finanzamt Oranienburg die bundesweite Zuständigkeit für die Besteuerung polnischer und slowenischer Bauleistungsunternehmen und deren Arbeitnehmer sowie für die Umsatzbesteuerung in Polen und Slowenien ansässiger Unternehmen zugewiesen. Die hierfür erforderlichen Arbeitskräfte wurden zunächst ebenfalls in der beim Polizeipräsidium untergebrachten Nebenstelle des Finanzamtes angesiedelt. Diese musste wegen der Auflösung des Präsidiums und der nachfolgenden Errichtung der Fachhochschule der Polizei auf selbigem Gelände im Oktober 2003 aufgegeben werden. Seither sind die Steuerfahndungstelle, die Straf- und Bußgeldsachenstelle, die Betriebsprüfungsstelle sowie die Umsatzsteuersonderprüfungsstelle des Finanzamtes in der neuen Nebenstelle "Havelpassage" an der Ecke Bernauer Straße / Sachsenhausener Straße im Stadtzentrum untergebracht. Die Dienststellen für die Veranlagung der polnischen und slowenischen Bauleistungsunternehmen und deren Arbeitnehmer sowie für die Sonderzuständigkeiten bei der Umsatzbesteuerung polnischer und slowenischer Unternehmen sind zum selben Zeitpunkt ins T-Gebäude eingerückt.

Nebenstelle C

Im Dezember 2007 bezog das Finanzamt eine weitere Nebenstelle in der Bernauer Straße 57/59 in Oranienburg. In diesem, nunmehr viertem Gebäude, sind die Veranlagungsstelle für Körperschaften und Vereine, die Bewertungsstelle und die Rechtsbehelfstelle untergebracht. Zum gleichen Zeitpunkt ist die Umsatzsteuersonderprüfungsstelle aus der Nebenstelle "Havelpassage" in das T-Gebäude zurückgezogen.

Nebenstelle D

Eine neue Nebenstelle hat das Finanzamt im April 2010 in der Sachsenhausener Straße 7 in Oranienburg bezogen. Hier sind die Veranlagungsstelle der polnischen und slowenischen Bauunternehmen, sowie die Veranlagungsstelle für die Umsatzbesteuerung der polnischen und slowenischen Unternehmen untergebracht.