Finanzamt Oranienburg

Zentrale Zuständigkeit des Finanzamts Oranienburg für ausländische Unternehmer und Arbeitnehmer

Umsatzsteuer - Zuständigkeit

deutsche Fahne

Das Finanzamt Oranienburg ist für alle Unternehmer zentral zuständig, die Umsätze in Deutschland ausführen und deren Wohnsitz, Sitz oder Geschäftsleitung sich in der Republik Polen (Unternehmer mit den Anfangsbuchstaben H bis M des Nachnamens oder bei Personen- und Kapitalgesellschaften mit den Anfangsbuchstaben H bis M des Firmennamens). (Zuständigkeit für Buchstaben A bis G → Finanzamt Hameln; Zuständigkeit für Buchstaben N bis Ż: Finanzamt Cottbus) oder in der Republik Slowenien befindet. Dies gilt auch, wenn eine natürliche Person zusätzlich in Deutschland einen weiteren Wohnsitz hat.

Vorsteuervergütungsverfahren

Eine umsatzsteuerliche Registrierung bei den Finanzämtern Cottbus und Oranienburg kommt insbesondere nicht in Betracht, wenn

  • keine steuerbaren Umsätze ausgeführt werden oder
  • nur Umsätze erbracht werden, für die der Leistungsempfänger die Steuer schuldet (§ 13b Umsatzsteuergesetz).

In diesen Fällen erfolgt die Erstattung der Vorsteuern ausschließlich im Vergütungsverfahren beim Bundeszentralamt für Steuern.

Anträge auf Vorsteuervergütung von Unternehmen, die ihren Sitz in der Republik Polen oder der Republik Slowenien haben, können ausschließlich auf elektronischem Weg im jeweiligen Ansässigkeitsstaat des Unternehmers eingereicht werden. Diese Anträge müssen dem Mitgliedstaat, in dem der Unternehmer ansässig ist, bis spätestens 30.09. des Jahres, das auf den Erstattungszeitraum folgt in dem der Erstattungsanspruch entstanden ist, vorliegen. Bei Fragen zum Ablauf der elektronischen Antragstellung im Vorsteuervergütungsverfahren wenden Sie sich bitte an die dafür eingerichtete Finanzbehörde im jeweiligen Ansässigkeitsstaat.

Besteuerungsverfahren im Finanzamt Oranienburg

Für Umsätze, die das Vorsteuer-Vergütungsverfahren ausschließen, ist zwingend eine umsatzsteuerliche Registrierung beim Finanzamt vorzunehmen.

Es sind Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Umsatzsteuer-Jahreserklärungen abzugeben, in denen die Umsätze und Vorsteuern zu erklären sind, sowie die entstehende Umsatzsteuer zu entrichten. Ein Überschuss der Vorsteuern wird dem Unternehmer vom Finanzamt erstattet.

Umsatzsteuer-Voranmeldungen sind grundsätzlich für jeden Voranmeldungszeitraum bis zum 10. Tag nach Ablauf dieses Voranmeldungszeitraumes abzugeben. Die darin berechnete Steuer (Vorauszahlung) ist am gleichen Tag zu zahlen.

Umsatzsteuer-Jahreserklärungen sind grundsätzlich bis zum 31.05. des Folgejahres abzugeben.

Die Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Umsatzsteuer-Jahreserklärung sind nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz auf elektronischem Wege an das Finanzamt zu übermitteln. Nähere Einzelheiten zum Verfahren: www.elster.de.

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Allgemeine Informationen